Ristorante Sirmione

Samstag, 24. Januar 2009 um 10:42

 

Was ist bisher passiert?

1. Novemberhälfte 2009: Elternbefragung der Stadt Bad Fallingbostel zur Ermitllung des Elternwillens für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule

Die Stadt Fallingbostel hat in den ersten beiden Wochen eine Elternbefragung zur Einrichtung einer IGS in den Grundschulen (1. - 4. Klasse) und in den Kindergärten (2. und 3. Jahr) des Stadgebietes durchgeführt.

Damit soll der Elternwille offiziell erfragt werden, um bei positivem Ergebnis die weiteren Schritte (Prüfungen) durchzuführen. Die Stadt Fallingbostel hat die Elternbefragung wie geplant durchgeführt.

Die Ergebnisse sollen noch vor Weihnachten veröffentlicht werden. 

 

28. und 29. Oktober 2009 Informationsveranstaltungen der Stad Bad Fallingbostel in Vorbereitung der Elternbefragung:

Die Stadt Fallingbostel hat zwei Informationsveranstaltungen in Bad Fallingbostel am 28.10.2009 um 19:30 Uhr in der Aula der Hermann-Löns-Schule und in Dorfmark am 29.10.2009 um 20:00 Uhr in der Aula der Grundschule Dorfmark organisiert. 

Den Eltern von Kindern in Grundschulen und Kindergärten und interessierten Bürgern wurden nähere Informationen zum Thema IGS angeboten, um die offizielle Befragung der Stadt Bad Fallingbostel im November inhaltlich vorzubereiten.

 

16.10.2009 um 11:00 Uhr Stadt Bad Fallingbostel 

Informationsgespräch zur geplanten Elternbefragung auf dem Stadgebiet und der vorgelagerten Informationsabende in Bad Fallingbostel und Dorfmark. Die geplanten Termine 28.10.2009 in Bad Fallingbostel (Aula der Hermann-Löns-Grundschule) und 29.10.2009 in Dorfmark (Aula der Grundschule Dorfmark) wurden bestätigt. 

Als Referenten konnten Frau Assenheimer (Dezernentin für gesamtschulen bei der Landesschulbehörde) und Herr Franzen (ehemaliger Rektor der IGS Osterholz-Scharmbeck) gewonnen werden, die beide Abende gestalten. Gerade Herr Franzen steht für Fragen hinsichtlich des Konzeptes und des Tagesablaufes an einer IGS aus Sicht eines Rektors, Lehrers und aus Elternsicht zur Verfügung. Verstärkung sollen die beiden Referenten durch eine(n) ältere(n) Schülerin/Schüler erhalten, die/der aus dieser Sicht Fragen beantworten kann.

Auf die Veranstaltungen wird auch noch mal durch zwei Flyer, die in den Schulen und Kindergärten über die Kinder an die Eltern verteilt werden, informiert.

Im Vorfeld wird es auch einen Bericht in der Walsroder Zeitung mit Verweis auf die Informationsveranstaltungen geben.

Die Elternbefragung ist für die erste (spätestens zweite) Novemberwoche angesetzt.

Um eine große Resonanz bei den Informationsvearanstaltungen und bei der Befragung zu erzielen, ist es wichtig, dass jeder in senem privaten Umfeld Werbung für die Veranstaltungen, für die IGS (sofern er davon überzeugt ist) und für eine Teilnahme an der Befragung betreibt!!!

Wir haben jetzt die Chance den Elternwillen zu zeigen! 

01.10.2009 um 20:00 h im Kino Walsrode

Es lief der Film "Treibhäuser der Zukunft" über alternative Schulformen zum dreigliedrigen Schulsystem in Deutschland. Dabei wird insbesondere über bereits in Deutschland etablierte Formen des Unterrichts  und deren Vorteile berichtet. Viele dieser Alternativen können in einer IGS gebündelt werden. Das Kinoplakat steht in unserem Downloadbereich zum herunterladen bereit.

Vielen Dank an die Familie Scheele, die uns den Kinosaal kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Die Veranstaltung wurde in bewährter Zusammenarbeit mit dem KV der GEW Soltau-Fallingbostel organisiert.

29.09.2009 um 19:30 h offene Einladung der SPD Bad Fallingbostel:

Eingeladen waren 3 Vertreter (1x v der Stadt, 1x Elterninitiative, 1x ?) der Stadt Wedemark, um über Ablauf der Bemühungen für die Einrichtung einer IGS zu informieren. Anschließend wurden Fragen erläutert. Informativ waren die Aspekte, daß die Elterninitiative Wedemark die Fragebögen sowie die Informationsblätter für ausländische Eltern übersetzen ließ, daß sich auf freie Stellen für das Lehrerkollegium genügend und mehr Bewerber gemeldet haben und die Einrichtung nach Genehmigung des Antrags mit viel Engagement und Überstunden von allen Seiten gemeinsam in Angriff genommen wurde. Auch die ungefähre Schilderung eines Tagesablaufs in einer IGS war interessant. Von der Elterninitiative IGS für SFA kam noch die Kritik an die SPD, daß deren Zustimmung für die Heidekreis-Schule in der Kreistagssitzung vom 18.09. in unseren Augen ein Fehler war u daß wir uns mehr offene Unterstützung von den politischen Fraktionen wünschen würden, die ebenfalls eine IGS befürworten..

28.09.2009 18:00 Uhr trifft sich im Ratssaal Bad Fallingbostel der Stadtrat zum Thema IGS und Elternbefragung.

Eine Elternbefragung wurde nach kurzer Einführung des Elternfragebogens, Informationsveranstaltungen sowie Durchführungszeitraum einstimmig vom Schulausschuß beschlossen.

24.09.2009 18:00 Uhr trifft sich im Ratssaal Bad Fallingbostel der Schulausschuß zum Thema IGS und Elternbefragung.

Die Stadt Bad Fallingbostel bereitet eine offizielle Elternbefragung zur Ermittlung des Bedarfs an einer Integrierten Gesamtschule in Bad Fallingbostel vor. Dabei wird eine Elternbefragung (terminlich) durch den Landkreis berücksichtigt.

23.09.2009 17:00 Uhr JuZe Walsrode - Ask the politicians! -

Eure Fragen an die Politiker! -Bildungsstreik-sfa. Die Podiumsdiskussion ist von der BildungstreikAG mit Lars Klingbeil (SPD), Sven-Christian Kindler (Grüne), Heinz Küsel (Linke) und hoffentlich auch mit den Vertretern für die CDU und FDP angesetzt. Schüler, Eltern, Lehrer und natürlich alle Interessierten waren herzlich eingeladen. Bericht folgt.

23.09.2009 19:00 Uhr Stadhalle Walsrode - Podiumsdiskussion zur Wahl -
Fragen an die Politker. Bericht folgt.

22.09.2009 18:15 Christian Wulff war im Kurhaus Bad Fallingbostel

Auch wenn wir dort höchstwahrscheinlich nicht zu Wort kommen werden, können wir doch präsent sein mit unaufdringlichen Plakaten/Schildern, die den Elternwillen für IGS´n im Landkreis deutlich machen.

 

18.09.2009 16:00 Uhr Kreistag im Landkreisgebäude in Bad Fallingbostel:  

Wir freuen uns wirklich sehr, euch mitteilen zu können, daß der Kreistag am 18.09.2009 endlich eine offizielle landkreisweite Elternbefragung beschlossen hat.

Einziger Schwermutspunkt: Auch die Heikekreis-Schule wurde beschlossen und die Befragung wird nur durchgeführt unter der Prämisse, daß die Heikekreis-Schule vom Ministerium abgelehnt wird. Das zieht einen möglichen Start am 31.10.2010 nach sich.

Aber das ist nicht schlimm. Die Heidekreis-Schule hat sowieso schon schlechte Chancen im Ministerium. Weiter sind wir der Überzeugung, daß dieses Schulmodell das Schlimmste ist, was uns passieren kann. Die Zusammenlegung von Real- und Hauptschulen ohne gymnasiale Fachkräfte, die eine adäquate Alternative für SchülerInnen mit gymnasialer Empfehlung darstellen soll, wird keine potentiellen Gymnasiasten am Ort halten. Und gymnasiale Fachkräfte sind definitiv nicht vorgesehen! Daran ändert auch die Integration von förderbedürftigen SchülerInnen nichts. Auch die freiwillige Umsetzung jeder Schule wird von uns abgelehnt. Eltern haben keine rechtliche Grundlage, auf der sie irgendeine Umsetzung einfordern kann. Das stellt absolut keine Alternative dar.

Der Druck unserer Bemühungen hat dazu geführt, daß die Elternbefragung endlich beschlossen wurde. Jetzt müssen wir dran bleiben und sehr deutlich machen, das die Eltern eine Heidekreis-Schule nicht wollen! Wir bitten euch weiterhin um Unterstützung: kommt zu den verschiedenen Treffen, schreibt Leserbriefe, tragt die Informationen an eure Freunde und Bekannten weiter.

Ferner sollte klar gemacht werden, daß die Eltern bereit sind, ihre Kinder auch an einer IGS in Visselhövede anzumelden. Besonders unter dem Aspekt, daß der Landkreis die Beförderungspflicht hat. Dies hat zur erfreulichen Folge, daß jeder eine Beförderungsentschädigung von 830,--€ im Jahr erwarten kann, wenn der Landkreis nicht in der Lage ist dieser Beförderungspflicht nachzukommen. Auch das sind doch mal gute Nachrichten.

 

 

24.02.2009 Informationsveranstaltung zur Gesamtschule im Gymnasium Soltau, organisiert in Zusammenarbeit mit dem KV der GEW Soltau-Fallingbostel:

Vortrag und Diskussion mit Herrn Wilmers.  

Kurzbericht über den Vortrag von Herrn Wilmers, pensionierter Leiter der IGS Schaum-

burg in Stadthagen:

 

Die IGS Schaumburg hat 640 Schüler, inklusive von Integrationskindern, (ohne Ober-

stufe) und 60 Lehrkräfte und Mitarbeiter.Bei der letzten Schulinspektion hat die IGS

Schaumburg in 11 von 15 Wertungen mit der Bestnote abgeschnitten.

 

Herr Wilmers verdeutlichte in einer Aufstellung der Anmeldungen seit dem Jahr 2000,

dass die IGS Schaumburg jedes Jahr mehr Anmeldungen als freie Plätze hat. Das

Verhältnis von 3 Anmeldungen für eine Platz hat sich auf 5 Anmeldungen auf einen

Platz verschlechtert. Die deshalb durchgeführte Befragung hat ergeben, dass in dem

Kreis der Bedarf an 4 bis 5 weiteren Gesamtschulen besteht und ab dem Schuljahr

2009/2010 3 weitere Gesamtschulen eingerichtet werden.

 

Die an der IGS Schaumburg eingeführte Oberstufe hat Schüler von den Realschulen,

vom Gymnasium, von Fachoberschulen und von der eigenen Sekundarstufe I. Im

Jahr 2009 wurden 125 Schüler für die Oberstufe angemeldet. Im Jahr 2008 mußten

erstmals Schüler für die Oberstufe abgelehnt werden (mehr Anmeldungen als Plätze).

 

Abschlüsse nach der Klasse 10 in den vergangen vier Jahren:

 

Hauptschulab.

Realschulab.

Erw. Sek. I

ohne

2005 (106)

12

38

53

3 (FöK)

2006 (108)

26

36

46

 

2007 (107)

15

28

64

 

2008 (112)

17

28

67

 

Die Plätze an der IGS Schaumburg müssen jedes Jahr im Losverfahren vergeben

werden. Dabei wird die Schülerschaft des Landkreises (Prozentualer Anteil an Haupt-,

Realschul- und Gymnasialempfehlungen) jedes Jahr abgebildet. Dabei werden

Geschwisterkinder bevorzugt.

 

An der Schule werden bis einschliesslich Klasse 7 keine Noten vergeben, sondern über

Lernentwicklungsberichte (Umfang 10 – 12 Seiten) werden die Schüler über ihre

Leistungen informiert:

Tandemberichte 5-7 Seiten (bis Ende Klasse 10)

  • für jedes Fach

  • Ergänzt um einen Bericht der Kinder

  • ab Klasse 8 auch Ziffernzeugnisse

 

Jede Klasse hat 2 gleichberechtigte Jahreslehrer (Klasse 5 – 10), dem Prinzip folgend,

so viel Unterricht wie Möglich mit vertrauten Lehrkräften. Dadurch soll die Lernent-

wicklung gefördert werden.

 

Die IGS Schaumburg hat Montags bis Donnerstags Anfangszeiten, offener Anfang/

offenes Ende, von 07:20 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitags von 07:20 Uhr bis 13:10 Uhr.

Dabei werden die „Hausaufgaben“ innerhalb dieser Zeiten erledigt.

 

Die Schüler erhalten Montags Wochenpläne, deren Ergebnisse Freitags eingesammelt

werden, Korrektur erfolgt über das Wochenende. Zusätzlich gibt es Freiarbeiten. Das

sind Themen die in Gruppen ausgearbeitet und präsentiert werden.

 

Das pädagogische Konzept (Auszug):

  • Schwerpunktklassen in Jahrgang 5/6 z.B.

    • Bläserklasse

    • Sportklasse

    • Kunstklasse

    • Gesundheitsklasse

    • Informatikklasse

  • individuelle Förderung

    • Lesewerkstatt

    • Lernklinik

    • Pfiffikus-AG

  • Teamarbeit (kooperatives Lernen)

  • Schlüsselqualifikationen und Arbeitstechniken

  • Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus

17.02.2009 Informationsveranstaltung zur Gesamtschule im Stadtrat Fallingbostel: Vortrag und Diskussion mit Univ.-Prof. Dr. Matthias von Saldern.

Kurzbericht über den Vortrag von Dr. Matthias von Saldern:

"Die Probleme von heute sind die Lösungen von gestern!"

Was heißt: Die alten Entscheidungen müssen nicht schlecht gewesen sein. Nur: Heute passen sie nicht mehr!

Die OECD Studie Education hat in einem Schaubild die Schülerleistungen auf Grundlage ausgewogener Verteilung von Bildungschancen oder dem starken Einfluss von sozialem Hintergrund auf Bildungserfolg in den einzelnen Staaten bewertet. Darin zeigt sich, dass die Schülerleistungen sowohl absolut höher liegen, als auch die Mehrheit der Staaten ausgewogenere Bildungschancen haben als sie in Deutschland vorliegen. Die Länder haben folgende Merkmale:

  • Integrierte Systeme

  • Hohe Eigenverantwortung der Schule

  • Lehrkräfte als Professionals

Anhand eines Schaubildes wird gezeigt, dass in keinem europäischen Land die Kinder mit 10 Jahren so früh getrennt werden, wie in Deutschland. In der Mehrheit der Staaten erfolgt die Trennung erst nach dem 15./16. Lebensjahr.

Verdeutlicht wird das durch die Auswertung der TIMSS-Studie (Mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern in Deutschland im internationalen Vergleich). Diese zeigt, dass die Leistungsentwicklung nach der Selektion nach der vierten Klasse so unterschiedlich ist, dass es in der 8. Klasse:

  • in der Hauptschule und Realschule Jugendliche gibt, die auf das Gymnasium gehören, weil sie besser sind als der Durchschnitt der Gymnasiasten

  • im Gymnasium Jugendliche gibt, die auf die Haupt-oder Realschule gehören, weil sie schlechter sind als der Durchschnitt von Haupt- bzw. Realschule

Fazit: Wir selektieren zu früh! Kinder und Jugendliche entwickeln sich nach der Selektion entscheidend!

Auch heute noch zementiert die frühe Aufteilung der Kinder auf die drei Schulformen oftmals den beruflichen Werdegang unserer Kinder.

Dabei zeigen Analysen anhand der Intelligenz-Verteilungskurve dass

Empfehlung: IGS

  • IGS ist flexibler

  • IGS pädagogisch aktueller:

  • Kein Sitzen bleiben usw.Differenzierung pro Fach, nicht pro Zweig

  • Abitur nach 13 Jahren, nicht nach 12

  • KGS: Hauptschulzweig?

 

29.01.2009 Informationsveranstaltung zur Gesamtschule im Schulzentrum Walsrode, organisiert in Zusammenarbeit mit dem KV der GEW Soltau-Fallingbostel: Vortrag und Diskussion mit Bernd Siegel

Das bekannte dreigliedrige Schulsystem beruht auf dem Mitte des 18. Jahrhunderts in Preußen etablierten Schulsystems mit den drei Schulformen Volksschule, Realschule und Gymnasium. Die unterschiedlichen Leistungsanforderungen an die Schüler legten bereits früh den Bildungsweg fest und festigten damit die gesellschaftlichen Machtverhältnisse.

Auch heute noch zementiert die frühe Aufteilung der Kinder auf die drei Schulformen oftmals den beruflichen Werdegang unserer Kinder.

Dabei zeigen Analysen anhand der Intelligenz-Verteilungskurve dass alle drei Schulformen von Kindern mit gleicher Intelligenz besucht werden.

Die Durchlässigkeit des dreigliedrigen Schulsystems zeigt sich dabei oftmals lediglich in der Abschulung (Wechsel der Schulform vom Gymnasium zur Realschule oder von der Realschule auf die Hauptschule) von Kindern. Im Jahr 2007 waren das alleine in Niedersachsen über 7300 Kinder. In der Zahl nicht enthalten sind all die Kinder, die jedes Jahr soeben diesen Schritt verhindern können. All diese Kinder müssen Tag für Tag den Druck der möglichen Abschulung aushalten. Selbst in der Grundschule stehen die Kinder bereits unter Druck, sich die richtige Schulempfehlung zu erarbeiten.

Zumal sich diese Empfehlungen/Prognosen (durch Studien belegt) in einem so frühem Alter später häufig als falsch herausstellen. Im Sekundarbereich I ist eine Durchlässigkeit in die umgekehrte Richtung in der Realität eher ausgeschlossen – eine Chancengleichheit ist nicht gegeben. Ein UNO-Bericht zur Schule in Deutschland kritisiert genau diese Situation.

Die Schülerzahlen der Hauptschulen in Niedersachsen in 2007 lagen lediglich noch bei 13,2 %. Die Tendenz ist sinkend.

Trotzdem liegt Deutschland im OECD-Vergleich im Bildungsbericht 2007 beim erfolgreichen Abschluss des Erststudiums lediglich bei 20 % des Jahrgangs. Der Schnitt in der OECD-Studie liegt bei 36%, die anderen wichtigsten Industrienationen liegen bei 41%. Damit kann auf dem Trend zur Höherqualifizierung im internationalen Vergleich nicht reagiert werden.

Prof. Dr. Rita Süssmuth:

Wir haben in Deutschland ein ständisches Schulwesen. Die Hauptschule entspricht der Volksschule fürs gemeine Volk. Die Realschule nimmt die Mittelschicht auf, das Gymnasium wendet sich an eine Bildungsoberklasse. So sieht, wenig überzeichnet, die heutige Schulstruktur aus. Und die reicht nicht mehr für die heutige Wissensgesellschaft (…) Wir müssen jeden einzelnen Schüler voranbringen,(...) Wir können uns die dreigliedrige Schule schlicht nicht mehr leisten. Die Ersten, die das erkannt haben, sind die Unternehmen.“

Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Institutes:

Da dieses (Schul)System jedoch die Ungleichheit vergrößert, ohne den Durchschnitt zu verbessern, gehört es in den Abfalleimer der Geschichte.“

 

Beispiele erfolgreicher Gesamtschulen:

Seit 2006 wird der Deutsche Schulpreis verliehen. Preisträger sind unter anderen:

2006 IGS Franzsches Feld in Braunschweig
2007 Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim
2008 IGS Bonn-Beul
Die IGS BONN-Beul führt etwa 65 % mehr Schüler (anhand der Schülerzahl die ab der 5. Klasse die Schule besucht haben) zum Abitur, als die Gymnasien.Trotzdem ist die durchschnittliche Abiturnote mit 2,55 besser als die der Gymnasien 2,59.

Die Punktzahl der PISA-Noten der IGS Helene-Lange-Schule lagen 2004 über denen der Leseweltmeister aus Finnland und der Mathematikchampions aus Asien!

IGS Göttingen: Jeder zweite Schüler mit Hauptschulempfehlung an dieser Schule macht das Abitur. Trotzdem erreicht diese Schule ein besseres Zentralabitur als 97% aller Gymnasien.

Wofür steht eine Integrierte Gesamtschule:

  • Alle Abschlüsse, einschließlich Abitur

  • Alle Kinder mit Abschluss

  • Kein Schulwechsel – kein Abschulen

  • Kein Sitzenbleiben

  • Lernentwicklungsberichte statt Noten

  • Soziales Lernen/Tischgruppenarbeit

  • individuelle Lernentwicklung, Selbständigkeit

  • Rhythmus im Lernen und Entspannen

  • Angebote im Ganztagsbereich

28.11.2008 Informationsaustausch mit dem Landrat und Vertretern des Schulausschußes in der Kreisverwaltung

Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:

Der Landkreis prüft im Frühjahr kommenden Jahres die Situation an den vorhandenen Schulen. Es geht also nicht um den Bau einer neuen Schule wie irrtümlich in der WZ wiedergegeben (Bericht der Versammlung vom 28.11.)

Unsere Aufgabe als Elterninitiative ist es, zum Thema IGS Referenten für Vorträge im Landkreis zu gewinnen. An 3 Abenden werden im Zeitraum Januar bis März 2009 Informationsabende stattfinden.
Sobald genaue Termine bekannt sind, werden wir alle Eltern informieren. Die Termine  werden auch in der Lokalzeitung rechtzeitig bekannt gegeben.

Weiterhin werden wir in einer Zeitungsartikelserie Basisinformationen veröffentlichen, die durch zusätzliche Berichte und Hintergrundinformationen auf unserer Internetseite (www.igs-sfa.de) ergänzt werden.

Im Anschluß an die Vorträge werden wir die Meinung der Eltern zum Thema erfragen. (Würden Sie ihr Kind an eine IGS schicken? ). Bei erkennbarem Elterninteresse wird es eine offizielle Befragung durch den Landkreis geben.

In dieser Befragung muß dann auch der zukünftige Standort einer IGS angegeben werden (dies ist gesetzlich vorgeschrieben).

26.11.2008 Informationsveranstaltung für die Elternräte der Grundschulen in Bomlitz

23 Eltern haben sich bereit erklärt, in der Elterninitiative mitzuarbeiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

November 2008: Entwicklung eines Flyers

Der Flyer dient zu einer ersten Information zum Thema der Integrierten Gesamtschule für die Grundschuleltern im Landkreis Soltau-Fallingbostel. Der Flyer steht auch im Downloadbereich als pdf-Dokument für Sie zur Ansicht bereit.

22.10.2008 Gründung der Elterninititative IGS-SFA in Bomlitz

 

Aktualisiert ( Dienstag, 17. November 2009 um 19:06 )